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Marathon in den Dolomiten

Die "Hinterradeisschlotzer" des Skiclubs nahmen am berühmtesten Radmarathon Europas teil.

Die Rennradmannschaft des Ski-Clubs Emmendingen fuhr dieses Jahr beim berühmtesten Radmarathon Europas mit; bei der 25. Auflage des Maratona des Dolomites. Gut 9000 Radsportler nahmen am 10. Juli an diesem Rennen teil.

Für dieses Rennen im Herzen der Dolomiten hat sich die SCE-Mannschaft ein halbes Jahr lang vorbereitet. Teamchef Günter Schleicher und GPS-Experte Reinhard Walbert hatten Trainingspläne erarbeitet, damit die SCE-Truppe den hohen Anforderungen gerecht wurde.

Bereits die Anmeldung war nicht einfach. Die Veranstalter registrierten 26000 Anmeldungen, aber nur 9300 Radsportler wurden angenommen. Die "Hinterradeisschlotzer" − so nennen sich die SCE- Rennradler, weil sie nach jedem Training eine Eisdiele ansteuern − fuhren bereits zwei Tage vor dem Rennen nach Corvara. Mit 14 Aktiven und zwei Betreuerinnen bildete der SCE eine starke Mannschaft.

In Corvara und Umgebung war an jenem Wochenende nichts mehr normal. Seit Monaten waren alle Hotelzimmer ausgebucht. Das Rennen begann morgens um 6.30 Uhr, sechs Stunden übertrug das italienische Fernehen live. Die Radler aus Emmendingen erlebten eine faszinierende Atmosphäre. Es gab drei verschiedene Strecken: Die Sella Ronda mit 56 Kilometern, vier Pässen und 1780 Metern Höhendifferenz fuhr ein SCE-Teilnehmer. Neun Radler, darunter die beiden Frauen, fuhren die mittlere Runde mit 106 Kilometer, sechs Pässe, 3100 Höhenmeter. Die große Runde mit 138 Kilometer und 4150 Höhenmeter fuhren vier SCE-Teilnehmer. Alle "Hinterradeisschlotzer" kamen ohne Pannen und Verletzungen ins Ziel.

Auf einer Berghütte, die extra für den SCE geöffnet wurde, dankte die Mannschaft Teamchef Günter Schleicher für die tolle Organisation. Großen Dank auch an Sylvia Schleicher und Petra Gebhard für die Betreuung während des Rennens.